BFH: Zur Entkräftung der Bekanntgabevermutung des § 122 Abs. 2 Nr. 1 AO

Das Bestreiten des Zugangs eines Steuerbescheids beim Bescheidadressaten durch einen Erben als Rechtsnachfolger kann die Bekanntgabevermutung des § 122 Abs. 2 Nr. 1 AO nur erschüttern, wenn belastbare Tatsachen vorgetragen werden, die konkrete und begründete Zweifel am Zugangsgeschehen selbst wecken können. Mehr zum Thema ‚Verwaltungsakt’…Mehr zum Thema ‚Abgabenordnung’…Mehr zum Thema ‚Steuerbescheid’…

BFH: Bestimmung des zuständigen Finanzgerichts in Kindergeldverfahren

In Fällen, in denen ein Sozialleistungsträger mit der Klage einen Kindergeldanspruch gegen die Familienkasse geltend macht, liegen die Voraussetzungen für eine analoge Anwendung des § 38 Abs. 2a Satz 1 FGO vor.  Mehr zum Thema ‚Finanzgerichtsordnung’…Mehr zum Thema ‚Finanzgericht’…Mehr zum Thema ‚Kindergeld’…Mehr zum Thema ‚Sozialhilfe’…

BFH: Unterbeteiligung an Kapitalgesellschaftsanteil

Der BFH hat entschieden, dass für eine Unterbeteiligung an einem Kapitalgesellschaftsanteil – unabhängig davon, ob es sich um eine typische oder atypische Unterbeteiligung handelt – die Besteuerungsgrundlagen nicht gesondert und einheitlich festzustellen sind. Mehr zum Thema ‚Beteiligung’…Mehr zum Thema ‚Abgabenordnung’…

FG Berlin-Brandenburg: Pauschale Beihilfe kürzt Sonderausgabenabzug

Das FG Berlin-Brandenburg hat entschieden, dass die erhaltenen Beträge der pauschalen Beihilfe zwar steuerfrei sind. Sie mindern jedoch die geltend gemachten Sonderausgaben für Krankenversicherungsbeiträge der gesetzlichen Krankenversicherung, da sie mit diesen in einem unmittelbaren wirtschaftlichen Zusammenhang stehen. Mehr zum Thema ‚Sonderausgaben’…Mehr zum Thema ‚Beihilfe’…

Job-Futuromat: „Einmal Gelerntes nützt nicht mehr für die gesamte Berufskarriere“

62 Prozent der Tätigkeiten, die Steuerberatende aktuell gemäß ihrer Berufsbeschreibung ausführen, sind durch KI ersetzbar. Das hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg ausgerechnet. Obwohl diese Zahl zunächst einmal alarmierend klingt, sollte sie nicht beunruhigen, findet eine der beiden Forscherinnen, die sie errechnet hat. Dr. Katharina Grienberger Weiterlesen…